Bezahlverfahren

Sobald es beim Online-Einkauf ans Zahlen geht, driften die Wünsche der Kunden und der Shopbetreiber weit auseinander: Des Onlinekäufers beliebteste Bezahlart ist die Rechnung, weil sie zum einen garantiert, dass man die Ware vor dem Bezahlen ausgiebig in Augenschein nehmen kann und weil man zum anderen das Konto noch ein paar Tage länger schonen kann.

Für den Händler jedoch ist der Rechnungskauf eine der unsichersten und teuersten Optionen - eben weil die Zahlung mit Verzögerung eintrifft, er also zunächst einmal in Vorleistung treten muss.

Noch schlimmer ist es natürlich, wenn der Kunde aufgrund der angebotenen Zahlungsarten verärgert den Kauf abbricht. Bietet ein Webshop etwa nur die für ihn günstigsten - weil unmittelbaren - Zahlarten Vorkasse und Sofort-Überweisung an, sieht ein Großteil der Kunden vom Kauf ab. Das zeigt auch die Praxis: Rund 88 Prozent aller Kaufwilligen verlassen einen Shop unverrichteter Dinge, sobald nur die Vorkasse zur Auswahl steht. Lieber suchen sie einen anderen Händler, der gewünschtes Produkt und Bezahlart anbietet.

Ein breites Angebot an Bezahloptionen und vor allem der richtige Mix lassen die Kaufabbruchquote erheblich sinken.

  • Gibt es zum Beispiel zusätzlich den Rechnungskauf, reduziert sich die Anzahl der Kaufabbrüche um fast 80 Prozent.
  • Wird die Kreditkarte als Zahlungsmittel akzeptiert, dann führen ebenfalls rund 68 Prozent mehr der Kunden ihren Einkauf fort.
  • Die Bezahloption PayPal erreicht einen Rückgang der Kaufabbrüche um 55 Prozent,
  • Zahlen per Lastschrift immerhin noch 40 Prozent.


Je mehr Zahlungsverfahren angeboten werden, desto eher sinkt die Zahl der Kaufabbrüche, so die Theorie.

Optimierung: Wie man das Bezahl-Portfolio auf seine Zielgruppe ausrichtet

Da sich das Angebot an Zahlungsverfahren unmittelbar auf die Konversionsrate im Onlineshop auswirkt, müssen die Händler einen ausgewogenen Mix an Bezahlarten parat haben. Vor der Entscheidung sollten Händler daher ihre Zielgruppe genau auf ihr Zahlverhalten hin analysieren.

 

  • Laut aktueller Daten eignet sich für die Zielgruppe der 26- bis 35-Jährigen vor allem die Kreditkartenzahlung, die mit 24 Prozent hier eine deutliche Akzeptanz erfährt.
  • Ist ein hoher Anteil der Zielgruppe dagegen über 55 Jahre alt, ist die Kreditkarte kein adäquates Zahlungsmittel, lediglich 11 Prozent nutzen diese Bezahlart.
  • Online-Bezahlverfahren wie etwa PayPal liegen bei allen Altersgruppen unter 20 Prozent.
  • Konsens auf Kundenseite herrscht beim Rechnungskauf: In allen Altersgruppen ist die Rechnung die liebste Zahlvariante und steht mit zwischen 42 Prozent und 57 Prozent an erster Stelle.

Übertreiben sollte es der Händler mit dem Umfang seines Portfolios jedoch nicht: Zwar besagt die Theorie, dass man dem Kunden möglichst viele Zahlarten anbieten soll, um die Wahrscheinlichkeit zu steigern, dass für jeden Kunden die bevorzugte Bezahlart darunter ist. Doch die Erfahrung hat auch gezeigt, dass zu viel Auswahl verwirrend auf den Kunden wirkt und dass sich für den Händler die Komplexität zu stark erhöht - und dabei nicht zwingend mehr Konversion bringt. Optimal ist deshalb ein Portfolio von maximal fünf verschiedenen Bezahlarten, bei denen die sicheren Zahlarten nicht wegen falscher Kundenfreundlichkeit fehlen dürfen.

Bei den unsicheren Zahlarten wie Rechnung oder Lastschrift ist besondere Vorsicht geboten, sie sollten dem Kunden nicht zu früh vorgeschlagen werden. Vor allem kleinen Händlern fehlen das Knowhow und die Kapazität, diese Bezahlvarianten sicher zu handhaben, sie sollten beide nur wohldosiert anbieten, da dort der Schaden überproportional groß sein kann. Auch die Kreditkarte kann sich als unsichere Zahlart entpuppen. Sie ist zwar sehr gut konfigurierbar, aber auch hier kann über Chargebacks das Risiko auf den Händler zurückfallen. Trotzdem sollten Händler Kreditkarten auch immer als Zahlart für Neukunden anbieten, Lastschrift und Rechnung dagegen eher mit Bedacht.

Vielen Dank für die bisherige Zusammenarbeit und Ihren Einsatz der Software KulturLine Ticketing. Nach langer Zeit der Planung und Entwicklung ist es nun in 2014 soweit:

Wir möchten Ihnen das neue KulturLine Ticketing 2014 vorstellen.

Ihr Nutzen beim Einsatz des neuen Systems

  • Übersichtlicher, schneller bedienbar durch neue Oberflächen und Funktionen.
  • Neue Systemarchitektur, die einfachere Installation und Wartung ermöglicht.
  • Zusammenfassung vieler Funktionen, um eine effektivere Arbeit zu ermöglichen
  • Erweiterte Preisbildung zu Ihren Produkten.
  • Vereinfachtes Buchungsverfahren.
  • Alle Layouts von Dokumenten und Tickets können einfach und schnell bearbeitet werden.
  • Optimierte Saalplandarstellung mit Grafiken und Editor
  • Neue Statistikfunktionen und Abrechnung
  • Erweitertes Veranstaltungsmanagement mit Kalenderfunktionen
  • Verwaltung von Serienterminen zu Veranstaltungen
  • und vieles mehr!

Ein Hinweis zur Investitionssicherheit

Mit dem Upgrade zu KulturLine 2014 erhalten Sie ein System, dass für die kommenden Jahre ein komfortables und auf allen zukünftigen Plattformen lauffähiges Veranstaltungsmanagement und Ticketing garantiert. Die Investition rechnet sich.

Vorstellung

Wir würden Ihnen das neue System gern persönlich vorstellen. Termine dazu können wir Ihnen ab Mai 2014 anbieten. Wir freuen uns auf ein Gespräch in Ihrem Haus und melden uns zur weiteren Abstimmung.

 

Neues Modul: Reservierung ohne Platzbuchung

Diese Vorreservierung ermöglicht es dem Nutzer, Buchungen aus dem Internetshop KulturLine Net oder aus dem lokalen Backoffice-System durchzuführen, ohne feste Platzbuchungen hierzu zu erzeugen.  Dieses Verfahren ermöglicht die Platzierung der Besucher z.B. kurz vor der Veranstaltung, um dann eine optimale Sitzordnung und Auslastung zu erzeugen.

Neues Modul: Produkte

Sehr oft werden zu Veranstaltungen Kombinationen von diversen Tickets zu Sonderpreisen angeboten. Ein Beispiel wäre das Wochenendticket für eine Sportveranstaltung bestehend aus 3 Tickets für den Eintritt am Freitag, Samstag und Sonntag mit einem Sonderpreis. Das neue Modul „Produkte“ ermöglicht einfach, schnell und sicher die Hinterlegung eines solchen Produktes aus mehreren Veranstaltungen mit besonderen Konditionen. Der Kunde kann diese Produkte dann z.B. im Webshop buchen, das System erzeugt automatisch die Buchung aller zugehörigen Leistungen mit den entsprechenden Sonderpreisen.

Internetshop KulturLine Net: Masterveranstaltungen

Das Modul Masterveranstaltungen ermöglicht die Definition einer Veranstaltung mit beliebigen zugehörigen Terminen. So können Sie z.B. eine Serie von Terminen zu einer Aufführung einfach und übersichtlich hinterlegen. Die Veranstaltung erscheint einmal mit allen Medieninformationen im Webshop. Dazu werden alle noch anstehenden Termine angezeigt. Diese kann der Kunde dann auswählen und bequem bestellen.

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